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Satzung

Satzung Schützenverein Brest von 1924 e.V.


§ 1   Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Schützenverein Brest von 1924 e.V“.
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Tostedt unter der Nr. 120075 eingetragen.
Der Verein hat seinen Sitz in 21698 Brest.  
Der Verein wurde am 01.01.1924 errichtet.
Der Verein ist politisch, rassistisch und konfessionell neutral.  
Der Verein ist Mitglied im Bezirksschützenverband Stade e.V..
Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke i.S.d. Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.


§ 2   Zweck des Verein

Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:

a)  Bereitstellung von Schießsportanlagen
b)  Förderung sportlicher Übungen und Leistungen
c)  Abhaltung eines alljährlich stattfindenden Schützenfestes

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen.
Die Mitglieder des Vorstandes können für ihren Arbeits- oder Zeitaufwand pauschale Vergütungen erhalten.
Der Umfang der Vergütung darf nicht
unangemessen hoch sein.
Maßstab der Angemessenheit ist die
gemeinnützige Zielsetzung des Vereins.


§ 3       Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden.
Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet abschließend der Vorstand.


§ 4     Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

a) mit dem Tod des Mitglieds,
b) durch freiwilligen Austritt,
c) durch Streichung von der Mitgliederliste,
d) durch Ausschluss aus dem Verein,
e) bei juristischen Personen durch deren Auflösung.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstands.
Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter
Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im Rückstand ist.
Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied
Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu rechtfertigen.
Eine etwaige
schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.


§ 5       Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.
Die Höhe des
Jahresbeitrages und dessen Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.


§ 6       Organe des Vereins

a)  der Vorstand
b)  die Mitgliederversammlung


§ 7    Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand ( i.S. d. § 26 BGB ):

a)  dem 1. Vorsitzenden/ der 1. Vorsitzenden
b)  dem Kassenwart/ der Kassenwartin

und den weiteren Vorstandsmitgliedern:

c)  dem stellvertretenden Vorsitzenden/ der stellvertretenden Vorsitzenden
d)  dem Schriftführer/ der Schriftführerin  
e)  dem Leiter/ der Leiterin der Schützenabteilung
f)  dem Leiter/ der Leiterin der Damenabteilung
g)  dem Leiter/ der Leiterin der Jugendabteilung h)  dem Schießwart/ der Schießwartin
i)  dem Waffen- und Zeltwart/ der Waffen- und Zeltwartin

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. Vorsitzenden/ die 1. Vorsitzende und den Kassenwart/ die Kassenwartin vertreten.
Beide sind
einzelvertretungsberechtigt.  

Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.


§ 8     Amtsdauer des Vorstands

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt.
Er bleibt  jedoch bis zur Neuwahl
des Vorstands im Amt.

Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied (aus den Reihen der Vereinsmitglieder) für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.


§ 9       Beschlussfassung des Vorstands

Der Vorstand fasst Beschlüsse im Allgemeinen in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden oder vom Kassenwart schriftlich, fernmündlich, telegrafisch, per E-Mail oder FAX einberufen werden.
In jedem Fall ist eine
Einberufungsfrist von drei Tagen einzuhalten.
Einer Mitteilung der
Tagesordnung bedarf es nicht.  

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder der Kassenwart, anwesend sind.  
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung.
Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit der Kassenwart.
Die Beschlüsse des Vorstands sind zu Beweiszwecken zu
protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.

Ein Vorstandsbeschluss kann auf schriftlichem Wege oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Zustimmung zu der zu beschließenden Regelung erklären.

  
§ 10     Die Mitgliederversammlung

In der Generalversammlung hat jedes anwesende Mitglied, dass das 16. Lebensjahr vollendet hat, eine Stimme.
Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

a)  Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung desVorstands.  
b)  Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags.
c)  Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands.

d)  Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
e)  Ernennung von Ehrenmitgliedern/ Ehrenvorstandsmitgliedern
f)  Ernennung des 1. Vorsitzenden zum Präsidenten/ zur Präsidentin


§ 11    Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.
Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer
Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der
Einladung folgenden Werktag.
Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied
zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

Die Versendung der Einladung kann auch auf elektronischem Wege, z.B. per E-Mail oder FAX, erfolgen.
Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.


§ 12     Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Kassenwart oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
Ist kein
Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.

Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer.
Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter.
Die Abstimmung muss
schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich.
Der Versammlungsleiter kann Gäste
zulassen.
Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens
beschließt die Mitgliederversammlung.
Jede ordnungsgemäß einberufene
Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit
  einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht.
Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszwecks)
ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.
Für die Wahl gilt
Folgendes:
Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.
Über Beschlüsse der
Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Es soll folgende
Feststellungen enthalten:
Ort und Zeit der Versammlung, die Person des
Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.
Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.


§ 13     Nachträgliche Anträge zur Tagesordnung

Jedes Mitglied kann spätestens eine Woche vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten nachträglich auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Tagesordnung entsprechend zu ergänzen.
Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung.
Zur Annahme des Antrags ist eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Satzungsänderungen, die Auflösung des Vereins sowie die Wahl und Abberufung von Vorstandsmitgliedern können nur beschlossen werden, wenn die Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung

angekündigt werden.


§ 14     Außerordentliche Mitgliederversammlung

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es
erfordert oder wenn die Einberufung von einem Zehntel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
Für die
außerordentliche Mitgliederversammlung gelten die §§ 10,11,12 und 13 entsprechend.


§ 15     Auflösung des Vereins und Anfallberechtigung

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 12 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
Sofern die
Mitgliederversammlung nicht anders beschließt, sind der 1. Vorsitzende und der Kassenwart gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Die vorstehenden
Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Bei Auflösung des Vereins
oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gemeinde Brest, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige

oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.




Brest, den 27. Januar 2014



gez. Irene Stelling    gez. Herbert Tomforde    gez. Jens Papke 
1. Vorsitzende    2. Vorsitzender
   Kassenwart



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